Sehen, Schlendern, Staunen – die Weihnachtszeit in Zwickau

Bergparade aus Anlass des Stadtjubiläums noch größer

Der Weihnachtsbaum auf dem Hauptmarkt, der Aufbau der Buden in der Innenstadt oder die Vorbereitungen für die Schlossweihnacht belegen es: Allmählich verwandelt sich Zwickau wieder in eine stimmungsvolle Weihnachtsstadt, in der Zwickauer und Gäste viel entdecken und erleben können. Die Organisatoren von Kultour Z., Krauß Event, Stadtverwaltung und Händlerschaft führen dabei nicht nur schöne Traditionen fort: Der Weihnachtsmarkt findet erstmals auch im Domhof statt, die Angebote im Schloss Osterstein werden in den „Schlossgraben“ verlagert und die Weihnachtsbeleuchtung in den Straßen wurde erweitert. Höhepunkt in der Adventszeit ist die Bergparade am Samstag, dem 15. Dezember. Als offizieller Abschluss des Festjahres „900 Jahre Zwickau“ fällt sie 2018 deutlich größer aus: Über 600 Mitwirkende werden erwartet.

Schon mit der Eröffnung des Weihnachtsmarktes erleben Besucher etwas Neues: Diese findet am Dienstag, dem 27. November um 17 Uhr auf der erstmals im Domhof platzierten Bühne statt. Das eindrucksvolle Areal mit Dom St. Marien, Priesterhäusern und Galerie ist vor allem Familien mit Kindern gewidmet. Hier sind beispielsweise eine Kreativstube und eine Kinderbackstube zu finden. Insgesamt laden auf dem Haupt- und dem Kornmarkt sowie im Domhof 140 Hütten von Händlern und Handwerkern zum Schlendern ein. Keineswegs fehlen dürfen da die Märchenhütten in der Münzstraße, die in diesem Jahr Zuwachs mit dem „Gestiefelten Kater“ erhalten.

Am Freitag des ersten Adventswochenendes öffnet auch die Schlossweihnacht ihre Pforten. Diese ist in dem romantisch dekorierten und beleuchteten Graben des Schloss Osterstein aufgebaut. Neben regionalen Händlern und Schauhandwerkern sind hier an allen Adventswochenenden verschiedene Angebote für die Jüngsten zu finden, etwa die Kinderrodelbahn oder ein nostalgisches Karussell.

Die Sonderausstellung in den Priesterhäusern steht dieses Jahr ganz im Zeichen der Märchen. Hier spielen die Erzählungen der Gebrüder Grimm oder von Hans Christian Andersen ebenso eine Rolle wie Prinzen und Prinzessinnen. Eröffnet wird die Schau am Samstag, dem 1. Dezember um 16 Uhr. Die Weihnachtsmannrundfahrt durch die Stadtteile am 1. Dezember, die Nikolausstiefelaktion, bei der Händler die Schuhe von Kindern befüllen, oder die deutlich erweiterte und stimmungsvolle Weihnachtsbeleuchtung in den Straßen ergänzen das umfangreiche Angebot.

Fest vormerken sollten sich alle Besucher die große Bergparade, mit der an die lange Geschichte des Steinkohlenbergbaus in der Region erinnert wird. Im Zwickauer Jubiläumsjahr wird es nicht nur eine veränderte Routenführung geben, sondern auch deutlich mehr Teilnehmer als sonst und damit auch einen anderen Ort für das Abschlusskonzert.

Insgesamt werden 610 Mitwirkende erwartet, etwa 250 mehr als im vergangenen Jahr. Erstmals nehmen die Knappschaften Dreiwerden, Freiberg, Glashütte und Pobershau teil. Dazu sind ebenfalls zum ersten Mal die Bergkapellen BMK Freiberg und Thum vertreten. Als Gastverein wird außerdem Meuselwitz-Rositz mit 13 Teilnehmern mitmarschieren. Somit laufen 340 Habit- und Uniformträger, ca. 180 Bergmusiker, ca. 30 Bergsänger sowie etwa 60 Musiker des Jugendblasorchesters Zwickau mit und zelebrieren zum Abschluss das Bergkonzert auf dem Platz der Deutschen Einheit.

Der Bergaufzug startet am Samstag, dem 15. Dezember um 14 Uhr im Glück-Auf-Center und führt dann über Äußere und Innere Schneeberger und Klosterstraße, über Kornmarkt, Münzstraße und Hauptmarkt sowie Innere Plauensche Straße und Dr. Friedrichs-Ring bis zum Platz der Deutschen Einheit, wo ab ungefähr 14.50 Uhr das große Abschlusskonzert stattfindet.

Informationen zur Weihnachtszeit in Zwickau sind unter www.zwickau.de/weihnachten zu finden.

Die Weihnachtsmarkttasse - in diesem Jahr mit 900 Jahre-Logo.
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