Nacht der offenen Kirchen

Moritzkirche, Altar

Auch das hat Zwickau so noch nicht erlebt! Am Freitag, dem 4. Mai laden ab 18 Uhr 19 Gotteshäuser zur „Nacht der offenen Kirche“ ein. Als stadt- und ortsteilprägende Gebäude sind sie in vielerlei Hinsicht Zeugnisse der Stadtgeschichte. Die Gemeinden sind Orte der Begegnung und der Gemeinschaft sowie auch Anlaufpunkte für Hilfesuchende. Der Tag bietet eine gute Gelegenheit, die Kirchen und freikirchlichen Gemeinden (noch besser) kennenzulernen. Die erste Nacht der offenen Kirchen lockt mit Musik und Schauspiel, Lesungen und Turmführungen. Außerdem erfahren neugierige Besucher viel Wissenswertes, z. B. über die Architektur der Gebäude und Begegnungsmöglichkeiten.

Folgende Gotteshäuser und Gebetsräume stehen an diesem Tag offen: Kirche Mosel, Maria zur Weiden (Crossen), Johanniskirche (Weißenborn), Christopheruskirchgemeinde (Eckersbach), Moritzkirche und Ev.-method. Friedenskirche (Nordvorstadt), Kath. Kirche „Heilige Familie (Hegelstraße), Dom St. Marien, Kath. Kirche „St. Joh. Nepomuk“ und St. Katharinenkirche (Zentrum), Lutherkirche (Bahnhofsvorstadt), Pauluskirche (Marienthal), Ev. Christengemeinde Elim (Parkstraße), Freie evangelische Gemeinde Zwickau (Äußere Schneeberger Straße), Matthäuskirche (Bockwa), Versöhnungskirche (Neuplanitz), EFG Zwickau-Planitz, Baptisten und Schlosskirche, Ev.-meth. Christuskirche (Planitz).

Die innerstädtischen Veranstaltungsorte sind zu Fuß oder bequem mit der ÖPNV (Straßenbahnlinien 3 und 4, Buslinie 10) im 15-Minuten-Takt (letzter Zustieg 0.15 Uhr, Endhaltestelle) zu erreichen. Für Planitz, Mosel und Crossen wird zu jeder halben Stunden ein Shuttleverkehr angeboten. Für Planitz erfolgt der Zustieg am Veranstaltungsort, für Crossen und Mosel ist er ab 17.30 Uhr an der Moritzkirche, Tram 4, Haltestelle Lessingstraße möglich.

Suchet der Stadt Bestes ist das Motto des Ökumenischen Gottesdienstes zum Stadtjubiläum am Sonntag (6. Mai, 10.30 Uhr) im Dom St. Marien. Die Predigt hält Dr. Carsten Rentzing, Bischof der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens. Die Ausgestaltung übernehmen alle Gemeinden, die auch an der „Nacht der offenen Kirchen“ beteiligt waren. Zeitgleich findet in der Westsächsischen Hochschule (Aula/Innenhof) in der Peter-Breuer-Straße 3 ein Kindergottesdienst statt.